Deponie „Am Ziegelofen“

Studien · Voruntersuchungen · Planungen · Finanzierungsanliegen · Ausschreibungen · örtliche Bauaufsicht · Kollaudierung
Deponiegröße 12,5 ha mit ca. 2,3 Mio m3 Schüttvolumen
Auftraggeber: LH St. Pölten – Baudirektion
Bauzeit: 1996 – 1998

Aufgabenstellung

Die bestehende und in Betrieb befindliche Hausmülldeponie der LH St. Pölten soll durch Umschließung und Ausbau an den Stand der Technik angepasst werden. Gleichzeitig mit den Sicherungsmaßnahmen wird durch die Kapazitätserweiterung zusätzliches Deponievolumen bereitgestellt.

Besonderheiten

Anpassung einer in Betrieb befindlichen Hausmülldeponie an den Stand der Technik, ständig wechselnde Anforderungen durch sich ändernde Gesetzlichkeiten und Vorschreibungen, besondere Arbeits- und Sicherheitsvorschriften für Arbeiten im gasenden Müll. Baustelle mit ausländischen Großfirmen nach EU-weiten Ausschreibungen

Technische Daten

  • Deponiegröße 12,5 ha mit ca. 2,3 Mio m3 Schüttvolumen
  • 24.000 m2 Einphasen – Schlitzwand bis 15 m Tiefe; zum Teil im Kammersystem mit 11 Kammern und 60 Pegeln, Absenk- und Dotierbrunnen
  • aktive Entgasung mit 25 Gasbrunnen, 15 bis 20 m tief, Gasverdichterstation mit 500 Nm3/h und Gasfackel und ca. 4.000 m Gasverbindungs- und Gassammelleitungen
  • Sanierung von ca. 350 m Sickerwasserdrainagerohr in ca. 15 m Mülltiefe im Berstlingverfahren für bis 50 m Überschüttungshöhe
  • 4 Deponiesickerwasserpumpwerke und 2 Sickerwasserspeicherbecken mit 1.000 m3 Speichervolumen für die Sickerwasserkreislaufführung
  • Oberflächenabdichtung von ca. 30.000 m2 Deponieböschung und Rekultivierung des ersten Abschnittes
  • Betriebstechnische Einrichtungen

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